Sonntag, 25.01.2015

Umzug

Nun ist es schon über ein halbes Jahr her seitdem hier auf meinem Blog nichts mehr neues gab. Das hat natürlich seine Gründe. Denn seit dem letzen Sommer bin ich nun umgezogen und habe beschlossen in Frankrech zu leben. Wer mehr über das Geschehene und das Kommende erfahren möchte kann sich auf meinem neuen Blog umschauen. 

https://lebenanderswo.wordpress.com

eure Johanna

Sonntag, 29.06.2014

Ins Kaufhaus gehen kann jeder...

...doch seine eigene Kleidung nähen ist viel besser.

In letzter Zeit tauchen immer wieder die schlechten Verhältnisse der indischen Näher und Näherinnen für die Billig-Modeketten in den Nachrichten auf. Für mich sind das keine Neuigkeiten, denn seit langem sind sie für die Öffentlichkeit zugänglich, auch wenn man sie nur stückchen weise in den Nachrichten findet. Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren damit dies kam vor allem durch den Eine-Welt-Laden im Haus und die Kampagne "Saubere Kleidung", dazu kam noch ein Wochenend Seminar für Jugendliche. Doch auch ohne dieses Wissen hatte ich schon freude daran mich an die Nähmaschine zu setzen und drauf los zu nähen mit den unterschielichen Stoffen die mir in die Hände kamen. So entstanden Röcke, Taschen, Kleider für Puppen und Kissenbezüge. Sehr praktisch auch um Schnell noch ein Geschenk zu machen.

So fand ich als ich in die Stadt fuhr um kleine Erledigungen zu machen ein wunderbares Magazin mit Anleitungen für Sommerkleidung aus Leinen und anderen schönen Stoffen. Es dauerte nicht lange und ich legte es in den Einkaufkorb. Zu Hause wurde dann schnell das passende Muster herausgesucht und es ging in den Stoffladen. So waren alle notwendigen Materieallien zusammen gesucht und es dauerte nicht lange bis man im Hause nur noch das leise ratern der Nähmaschine hörte. In den Händen hielt ich am Ende in wunderbares Kleidungstück, welches ich jetzt mit Liebe trage.

Weitere Projekte sind auch schon in Planung...

Donnerstag, 19.06.2014

selbstgemachtes, eingemachtes, hangemachtes

Das Wissen unserer Urgroßmütter und Großmütter. Meist ging es auf dem Weg zu unseren Müttern oder uns verloren. Nur noch selten ist dieses kostbare Wissen erhalten, doch immer öfter kommen Bücher in die Buchläden oder man findet diverse BlogschrieberInnen, die sich an die Zeit unserer Großmütter zurück besinnen. In letzter Zeit stelle ich mir oft die Frage wieso es dazu gekommen ist und wo es noch zu finden ist. Denn ist es doch ein Plaisir, eine Freude, zu mindest für mich, aus den verschiedensten Zutaten neue Dinge entstehen zu lassen, Kreateur zu sein. Etwas eigenes in den Händen halten zu können. Ob es nun das frisch gebackene Brot ist was aus dem Ofen kommt, ein neues Kleidungstück, bei welchen man den letzten Faden abschneidet oder das Glas Erdbeermarmelade, welches sich in der hintersten Ecke des Schrankes versteckt hat und man im grausten Winter wieder entdeckt. 

Ich hatte das Glück in meiner Familie das Wissen weiter gegeben zu bekommen. So wurden fleißig Marmeladen gekocht und ein bisschen Gemüse im Garten gepflanzt. Von der Großmutter gab es eingemachtes Obst und Kompott. Und auch wenn ich mich am Anfang mit dem Stricken und nähen schwer getan habe, entstehen große und kleine Kleidungstücke.

Und auch jetzt während meiner Ausbildung in Frankreich konnte ich viel von diesem kostbarem Wissen entdecken und mitnehmen. So ging es von der Schokoladenherstellung zur Marmelade, weiter zum Sirup, Sorbet und Fruchtkonfekt und natürlich auch zu den herzhaften Sachen wie Sauerkraut, Bierbrauen und Brot backen.

Doch natürlich kann man nicht nur vom Essen leben, auch wenn es ein großer Bestandteil verschiedenster Kulturen ist. Denn vor allem im Winter, wenn es nicht so viel Arbeit auf dem Feld und Hof gibt wird fleißig gestrickt, gehäkelt und genäht. Doch jetzt ist Sommer und es gibt viel zu tun, also schnell wieder raus in den Garten.

 

Montag, 28.04.2014

einzigartig...

...wenn die Sonne in den Regen scheint. Es ist ein optisches Phänomen, wenn sich das Licht in den Regentropfen bricht und uns in Form der Spektralfarben sichtbar wird. 

Am Sonntagabend hatte ich das Glück dieses Schauspiel miterleben zu dürfen. Unterwegs im Auto im strömenden, aber doch auch feinem Regen. Doch durch Wolkenlöcher drangen wirkende Sonnenstrahlen. So fuhr ich mehrere Kilometer durch einen Regenbogen. Einige Male zeigte er sich in seiner ganzen Größe und Schönheit. Das besonderste und einzigartigste war jedoch, als er mir seinen Anfang zeigte, als wenn er mir sagen wollte: Komm, erfahre einen anderen Blick auf die Welt und schau dir an wie großes ganz klein erscheinen kann. 

 

 

Montag, 03.03.2014

kleiner Garten-Tipp

Die Sonne kommt nun öfters hinter den Wolken hervor und den ersten Knospen kann man förmlich beim Aufgehen zu schauen. Und wenn man die Augen schließt hört man das Vogelgezwitscher und die Bienen wie sie einem nur so um die Ohren summen. 

flinker Besuch

So beginnen nun auch im Garten die fleißigen Helferlein und es wird Zeit den Frühjahrsputz aus dem Haus in den Garten zu verlegen. Bäume und Sträucher verschneiden, die Gemüseflächen planen, Beetränder erneuern, Blumenbeete richten und natürlich anfangen die ersten Gemüsesorten zu säen. 

Vielleicht ist der eine oder andere schon in der Gartenabteilungen des Baumarkts seines Vertrauens hängen geblieben und hat sich die richtigen Samen herausgesucht. Oder man hat sich seine eigenen Samen von der Lieblings Tomate selber gemacht (aber das ist vllt noch mal ein anders Thema). 

Seit meiner Ausbildung habe ich meine neue Lektüre entdeckt - Saatgut und Pflanzen-Kataloge. So habe ich ein paar besondere Gemüsesorten gefunden, für diejenigen den die Rote Tomate zu langweilig ist, der Salat zu Grün und die Carotte zu orange ist. 

Warum also nicht ein wenig die Farben in den Gemüsegarten und dann auf den Teller bringen. 
Salate können jetzt schon auf dem Fensterbrett in kleinen Töpfen ausgesät werden um sie später im Garten zu Pflanzen. Warum ist also immer nur grüner Salat auf dem Teller?
Die Sorte 'Merveille des 4 Saison' oder 'Lollo Rosso' bringen Farbe in das Frühlinsgrün. 

Salat Zauber

Auch die Tomaten finden ihren Platz anfang/mitte März auf dem Fensterbrett zum keimen, um sie nach den Eisheiligen im Mai in den Garten zu pflanzen. (TIPP: Nach einem Monat auf dem Fensterbrett ist die Tomatenpflanze bereit um in einen größeren Topf gepflanzt zu werden. Sie darf bis unter die Keimblätter mit Erde bedeckt sein, denn nur so hat sie genügend Platz um mehr Wurzeln zu bilden.)
Wie wäre es also dieses Jahr statt der sonst so Roten-Runden mal mit einer Kleinen-Gelben oder der Grünen-Gestreiften um den Salat noch mehr aufzupeppen?
(Salattomate 'Green Zebra', Cocktailtomate 'Cerise gelb' oder doch lieber 'Black Cherry' und 'Coeur de Boeuf').

Tomatenwunder

Da muss man nur noch zu den Samentüten und der Schaufel greifen und es kann losgehen mit dem Gärtnern. Und wer schon direkt im Garten etwas säen möchte kann sich mit Erbsen und Radischen vergnügen. 

Farbige Ernte

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